Midas PRO6 bei "Jud Süß" Produktion

Presse Worms Pro6-TTAMidas PRO6 Mischpult unverzichtbar für 5.1 Produktion am Wormser Kaiserdom.
Der deutsche Toningenieur Jörg Grünsfelder benutzte für die am Wormser Kaiserdom stattgefundene Dr. Dieter Wedel Theater-Produktion "Jud Süß" ein Midas PRO6 Live-Audio-System in Kombination mit einem StagetrackerFX-System vom Hersteller TTA. Die in 5.1 Surround-Sound produzierte Show, welche von Juni bis Juli lief, begeisterte jeden Tag 2000 Zuschauer. Sämtliches Ton- und Video-Material wurde von der Firma Medienpark Vision zur Verfügung gestellt.

Diese Open-Air-Produktion erzählt die Geschichte einer großen Freundschaft zwischen einem Herzog und seinem Berater Joseph Süß, einer bewegenden Liebe, ein Drama über Hass, Vorurteile, Verrat und einen beispiellosen Justizskandal, bei dem bis heute die wahren Umstände den meisten unbekannt sind.

"Ich benutze die Midas hauptsächlich wegen des Klangs und der phänomenalen Cross-Fade-Option. Diese erlaubt es mir sowohl simple, globale Fades als auch komplexe Fades unter Zuhilfenahme der einzigartigen Cross-Fade-Groups herzustellen," so Jörg Grünsfelder. "Der Sound der PRO6 ist der Einzige, der so einer hochkarätigen Produktion gerecht wird. Es klingt wie ein analoges Pult mit all den digitalen Features, welche so eine Produktion fordert."

Die Produktion beläuft sich auf 56 Inputkanäle, welche sich in 32 Funk-Mikofone für die Darsteller, 17 Kanäle für das Sieben-Mann-Orchester für Klavier, Violine, Kontrabass, Perkussion, Gitarren und Blasinstrumente und 7 Kanäle für QLab: sechs um 5.1 Sounds abzufahren und einen um TTA StagetrackerFX-Events zu generieren, aufteilen. Die Aux-Returns sind für die internen Effekte der Konsole reserviert. Grünsfelder verwendet hierbei dreimal den Hallgenerator DN780 und ein Stereo-Delay. Keine weiteren externen Effekte wurden benötigt. "Ich arbeite gerne mit dem eingebauten DN780 Hall," sagt Grünsfelder. "Ich habe verschiedenste Presets generiert, von langen, dichten Hallen bis hin zu kurzen Räumen. Jede Szene benötigt einen individuellen Charakter an Hall oder Delay. Beim Szenenwechsel habe ich somit direkt den Sound ohne lange Ladezeiten."

Grünsfelder benutzte die PRO6 VCA-Gruppen für seine wichtigsten Kanäle, wie z.B. weibliche Darsteller, männliche Darsteller, Instrumente, usw. Ebenfalls benutzte er die POPulation-Gruppen, um die relevanten Darsteller pro Szene vor sich zu haben. "Fantastisch ist durch Verwendung der Automate-Paging-Präferenz, dass die VCA- oder POP-Gruppen, welche ich im Moment der laufenden Szene benötige, im direkten Zugriff vor mir sind. Dieses Feature automatisiert mir das gesamte Pult."

Grünsfelder schwört auch auf die PRO6-Automation, "Ich verwende mehr als 250 Cues in der Show, alles ist komplett automatisiert und ich bin sogar in der Lage, im Vorfeld mit dem PRO-Serie Offline-Editor die einzelnen Cues für die Proben
zu programmieren. In manchen Szenen sind bis zu 24 Funk-Mikrofone gleichzeitig in Aktion. Auch an die PRO6 angebunden ist unser neues StagetrackerFX-System, worüber die Hauptdarsteller auf der Bühne ohne großen Programmieraufwand lokalisierbar sind und Ihre verstärkte Stimme automatisch mitwandert."

Ein Teil der Automation basiert auf MIDI-Events, welche Soundeffekte, Musiken und Filme aus der Software QLab steuert, die auch ein Bestandteil des TTA Stagetracker ist.

Selbst Dr. Dieter Wedel lobt in höchsten Worten die Klangqualität der PRO6. "Noch niemals dagewesener Sound. Ich kann es nicht anders beschreiben"

Dazu ergänzt Grünsfelder, der alle seine Produktionen in 5.1 kreiert: "Du sollst bei meinen Produktionen das Gefühl bekommen, du befindest Dich in einem realen Film. Das Publikum soll Mittendrin sein und dafür ist die Klang-Qualität von oberster Wichtigkeit. Mit Midas habe ich das jedes Mal."

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